Guthix, ist der Gott des Gleichgewichts. Er steht für die Natur und die Erhaltung der natürlichen Ordnung. Fern von sicheren Stadtmauern ist man der Natur und deren Launen stehts ausgesetzt und tut gut darin sie zu respektieren. Legenden sagen, das Guthix unter der Erde schläft. Wenn er sich im Schlaft regt, bebt die Erde.
Edikte:
Gleichgewicht in allem
Anathema:
Untote erschaffen, Leben mutieren oder verstümmeln
Er ist die Manifestation der Wildnis und des natürlichen Kreislaufs, in dem Blüte und Verfall, Geburt und Tod denselben Wert besitzen. Guthix nährt die Waldblume ebenso wie den Parasiten, den fruchtbaren Boden ebenso wie die Seuche, die Überfluss beendet. Seine Ordnung kennt kein Mitleid und keine Grausamkeit ledilich den ewigen Lauf der Natur.
Guthixianer lehnen Exzesse jeder Art ab. Mass, Bescheidenheit und Gelassenheit gelten als höchste Tugenden. Sie suchen nicht den Sieg einer Idee, eines Volkes oder eines Gottes, sondern das Fortbestehen des Gleichgewichts zwischen Natur und Zivilisation, Macht und Ohnmacht, Wachstum und Verlust. Diplomatie ist für sie kein moralisches Ideal, sondern ein Werkzeug, um Machtkonzentration zu dämpfen.
Verehrung findet Guthix an abgelegenen Orten: in Wäldern, Grotten, Steinkreisen und überwucherten Ruinen. Rituale sind schlicht, oft wortlos. Opfergaben bestehen aus Naturmaterialen. Saatgut wird vergraben, Erträge der Erde überlassen, Beute bewusst begrenzt. Tempel werden absichtlich überwuchert, damit kein Anspruch auf Dauer entsteht.
In der Gesellschaft genießt Guthix stille Achtung, besonders unter Bauern, Jägern und jenen, die direkt vom Land leben. Manche flüstern, dass sein vollständiges Erwachen das Ende aller Reiche in einem gewaltigen Erdbeben bedeuten würde.
Guthix lässt alles Lebendige gedeihen und bringt alle Kräfte ins Gleichgewicht.
Guthix Symbol ist eine grüne Schlange oder Ranke welche sich gleichmässig auf beide Seiten Krümmt.
Guthix kann für dich Effekte aus zwei Aspekten manifestieren:
Wähle zwei aus:
Natur
Wasser
Luft
Zusätzlich kannst du durch Zeremonie erhaltenen Fokus ausgeben, um folgende Zauber zu erhalten:
Untote Zerstören, Dämonen verbannen
Alle Kreaturen deiner Wahl in mittlerer Distanz zu dir, erhalten deinen Einfluss als strahlendem Schaden.
(strahlender Schaden beschädigt Untote, Dämonen, oder andere widernatürliche Kreaturen. Natürliche Kreaturen sind immun gegen strahlenden Schaden)
Segnen
Verteile pro 1 Einfluss 1 Intensität des Gesegnet Zustand auf Kreaturen, die du berührst.
Ausgleichende Bande
Pro 3 Einfluss berührst du ein Ziel, verteile allen Schaden, welche du und alle Ziele erhalten haben, gleichmässig auf dich und alle Ziele auf (aufgerundet).
Stein fliesst, Wasser erstarrt
Für 6 Einfluss spring ein dünner, blauer Strahl auf ein Ziel in mittlerer Reichweite zu. Je nach Art des Ziels geschieht folgendes:
Flüssigkeit: alle Flüssigkeit innerhalb mittlerer Reichweite des Ziels erstarrt und wird fest. Wenn der Zauber endet, schmilzt die Flüssigkeit erneut.
Feststoff (Stein, Metall, Holz): Der Zauber fügt einem Gegenstand oder Material deinen Einfluss in Säureschaden zu und löst es in Flüssigkeit auf. Wenn der Zauber endet, verhärtet sich die Flüssigkeit zurück in das ursprüngliche Material.
Kreaturen, welche rein aus Flüssigkeit oder Feststoff bestehen (z.B. Elementare) und von Strahl getroffen werden erhalten deinen Einfluss als Säureschaden. Der Körper jeder Kreatur, die dadurch auf 0 LP reduziert wird, wird in Flüssigkeit aufgelöst oder zersplittert.
Dunkelheit wird erhellt, Tageslicht verblasst
Für 4 Einfluss wähle ein Ziel:
Feuer erkaltet, Eis schmilzt
Pro 3 Einfluss berührst du ein Ziel, Entfernt erhitzt, brennend oder frostig von einer Kreatur.
-Mythos der Guthixianer erzählt von der Druidin Calaminag, aufgezeichnet von Karl Hirsing, Historiker der Akademie Hohenehr
In Gielinor herrschte Stille, als Guthix aus der Erde emporstieg und von der Schönheit der Welt überwältigt wurde. Er wollte diese Pracht mit anderen teilen und brachte friedliche Wesen in die Welt, die das Land pflegten und im Einklang mit der Natur lebten. Gielinor war in die Obhut der Sterblichen übergegangen, und so war für Guthix die Zeit gekommen, sich zurückzuziehen. Er zog sich in die Erde zurück und fiel in einen tiefen Schlaf. Doch Guthix war nicht der einzige Gott. Einer nach dem anderen entdeckten auch andere Gielinor. Statt einer Welt im Gleichgewicht erkannten sie darin eine Welt voller Möglichkeiten.
Neue Mächte strömten nach Gielinor, ohne den Wunsch nach Frieden oder Harmonie. Sie waren Intriganten, Krieger und Mörder. Schon bald breitete sich Gewalt aus. Götter kämpften gegen Götter, Sterbliche gegen Sterbliche. Aus diesem Chaos entbrannten die Götterkriege, die über Jahrhunderte wüteten.
Im Norden zerriss ein Gott namens Zamorak einen ganzen Kontinent. Gielinor, einst vollkommen, war für immer gezeichnet. Die Welt schrie in ihrem Schmerz auf, und Guthix erwachte. Er verbannte die Götter und errichtete Barrieren um die Welt, sodass kein Gott mehr einen Fuss auf Gielinor setzen konnte. Die Götterkriege fanden ihr Ende. Es war Guthix' Geschenk an die Sterblichen bevor er sich erneut zum Schlafen legte. Der Frieden kehrte zurück, und auf den einstigen Schlachtfeldern entstanden neue Städte.
Doch die Götter verachten diesen Frieden. Sie lauern an den Grenzen der Welt, auf der Suche nach einer Schwachstelle. Und wir Sterblichen führen unser Leben fort. Es ist unsere Verantwortung, das Gleichgewicht der Welt zu bewahren und Guthix' Schlaf nicht zu stören.